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SA - South Australia

Nachts ist es nun etwas wärmer. Auch ist der Himmel klar. Endlich lässt sich das Sternenbild des "Southern Cross" erblicken.


Southern Cross - links: Virtual Sky (berechnet); rechts: restlicher Himmel aufgehellt


Wer sich's genau anschaut, erkennt den Grund der Sterne in der Fahne Australiens...

Die Küste Südaustraliens bietet sandige Strände, Lagunen, ausgetrocknete Salzseen, Weideflächen und Weinanbaugebiete. Der Murray River mündet hier ins Meer. Zuvor müssen wir ihn aber mit einer Fähre überqueren...



Die Schaf- und Rinderzucht wird auch hier sehr genutzt. Etwas, das uns immer wieder störend erscheint, sind die sogenannten "Fruit Fly Free-Zones". Nicht dass wir dies nicht respektieren, doch erfährt man dies meist erst an den Grenzen - oder wie hier auf der Fähre nach K.I. . Hier ist es der Honig, den wir nicht auf die Insel nehmen dürfen. Warum der auf dem Festland verkaufte Honig auf der Insel die Bienen gefährden sollte, ist mir schleierhaft und konnte mir auch der Caravan-Park-Besitzer nicht glaubhaft machen. Meist trifft es Früchte, Gemüse und/oder Kartoffeln, die wir am Vortag frisch gekauft haben...

Kangaroo Island

Inzwischen haben wir's bis Kangaroo Island geschafft. Auch hier geht es nicht ohne Fähre - aber doch einiges grösser...




Hier im Süden von SA (South Australia) ist es recht flach und trocken. Trotzdem gibt es sehr gute Weinanbaugebiete. Mal schauen, vielleicht reicht's auch mal für ein Fläschchen...



Fragt sich auch noch, wie die Australier umziehen. Ganz einfach - man nimmt das Haus gleich mit...



Flinders Chase

Der National Park hier auf K.I. lässt wenig Wünsche an Tieren offen. Wir sehen einheimische Tiere gleich reihenweise.


Enchilda, Tammar Känguru


Koala, Gans

Es wird wärmer...

Trotz des Sommers wehte morgens und abends jeweils ein kühler Wind. So fühlte sich die Temperatur morgens von rund 22 Grad wie 16 Grad an.
Am Wochenende wird "Hitze" angekündigt. Auf dem Campground messen wir um sieben Uhr 32 Grad und es weht ein warmer Wind. Bei unserem ersten Stop am Cape du Couedic messen wir eine Aussentemperatur von über 50 Grad... Nun ist es endlich warm ;-)

Am südlichsten Punkt von Kangaroo Island tummelt sich eine Seebären Kolonie (New Zealand Sea Fur).



In Sichtweite befindet sich das Wahrzeichen von K.I. - die Remarkable Rocks und der Admirals Arch.



Trotz der hohen Temperaturen wagen wir den Walk zum "Platypus Waterhole", einem durch den Rocky River gespiesenen Wasserloch. Wie der Name verspricht, soll es hier Platypusse geben. Da ich noch nie eines dieser australischen Tiere in der Wildnis gesehen habe, bin ich sehr gespannt. Die Platypusse sind sehr scheue Tiere. Kaum haben wir das Wasserloch erreicht, schwimmt einer gleich davon und Sekunden später taucht er auch gleich wieder ab. Aber für ein Photo hat es gerade noch gereicht...



Wir bewegen uns kaum und sind auch leise. Zu sehen bekommen wir auch noch zwei Longneck Turtle (Schildkröten) und einen Krebs.

Ebenfalls an der Südküste befindet sich eine weitere Kolonie. Diesmal sind es Seelöwen (seals).



Den Abschluss macht die "Little Sahara" - eine ca. 30 m hohen Sanddüne.



An der Vivonne Bay lassen wir uns ein kühles Bad nicht nehmen.



So, nun geht es wieder zurück auf's Festland.

Adelaide

Auf dem Caravanpark in Adelaide treffen wir auf eine Tannzapfen Echse. Es ist verwunderlich, dass die Echse trotz der hohen Temperaturen kurz vor Mittag zu sehen ist.



Beim Shoppen vergeht die Zeit wie immer in Windeseile. Neben dem Tram-Original gibt es in Glenelg (Vorort von Adelaide) auch sehr schöne Wandmalereien in den Seitengassen.



Nun geht die Reise weiter in Richtung Norden. Auf dem ersten Teil der Strecke in Richtung Ayers Rock ist die Landschaft noch recht hügelig. Wir verlassen die Küste Südaustraliens in Port Augusta.



Von da gehts in Richtung Flinders Ranges (N.P) mit dem Zemtrum in Wilpena Pound. Dieses Gebiet wurde zwischen 1850 - 1880 besiedelt und erstmals bewirtschaftet. Die hiesigen Aboriginals (Ureinwohner) wurden von ihrem Land verdrängt. Die Weiden werden nun durch Schafe und deren Wolle genutzt.

Flinders Ranges

Im Campground Wilpena Pound treffen wir Patrizia und Markus. Da sie ein Troopy mit Westaustralischen Schildern haben, interessiert es mich natürlich, welchen Weg sie vom Westen her gefahren sind. Leider habe sie die Südroute (durch die Nularbour Plain) genommen. Genial wär's gewesen, wenn sie durchs Outback gekommen wären. Doch im weiteren Verlauf der Gespräche wird klar, dass es sich bei den beiden um Outback Insider handelt und die vielen Tipps und Infos sich auf einer kommenden Outback Tour umsetzen lassen könnten.
Die Flinders Range bietet eine unglaublich schöne Landschaft und eine Vielzahl an Tieren. Zum Teil kreuzen diese unseren Weg, aber die meisten sieht man erst bei genauerem Hinsehen.





Oodnadatta Track

Nachdem wir die Flinders Range verlassen haben, nehmen wir Kurs auf Lyndhurst. Auf dem Highway treffen wir einen Bergungstrack, der einen umgekippten Anhängerzug geborgen hat.





Die Vermutung liegt nahe, dass der Anhänger bei einem kurzzeitigen Verlassen des Highway-Trasses von der Strasse gerissen wurde und vom vorderen Anhänger losgerissen wurde. Der umgestürzte Viehanhänger ist nun vom Bergungstrack wieder auf den Highway gezogen und nach Lyndhurst gebracht worden, wo der Rest des Roadtrains steht.

Nun beginnt der Oodnadatta Track, oder hier beginnt nun für uns das OUTBACK!

An dieser Outback-Verzweigung sind wir auf unserer letzten Reise vom Strezlecki-Track her eingebogen. Nun wird das Land immer flacher und trockener. Salzpfannen und weite Steppen säumen die Gravel-Road (nicht asphaltierte Strasse). Die Strasse wird wieder ausgebessert. Der Track ist noch von der letzten Überflutung gekennzeichnet, ist aber in einem sehr guten Zustand. So kommen wir auch gut bis nach Maree voran.
Die Zeichen vergangener Zeiten sind hier noch sichtbar. Der "Ghan" hinterlässt hier noch drei ausrangierte Lokomotiven, welche inzwischen ein ideales Photomotiv abgeben. Es zeigt die Vergänglichkeit der Technik im heissen und rauhen Klima des Outbacks...



Mit dem "Ghan" wir der Zug von Adelaide nach Alice Spings (liegt im Zentrum) genannt. Er ersetzte die bis dahin benutzten Kamele. Diese wurden von Afghanischen Kameltreibern geführt. Zu Ehren dieser Afghanen wurde der Zug "The Ghan" benannt. Im Jahre 2005 wurde die Strecke durch den ganzen Kontinent (Alice Springs - Darwin) fertiggestellt. Dies zum Unmut der Roadtrain Fahrer. Die Konkurrenz wird mit Missmut und Sabotagen aufgenommen.
Um 18h ist es immer noch mehr als 40 Grad und ein warmer Luft streift durch die Wüste. Was gibt es da besseres, als im Campground den SPA-Pool zu nutzen? Ein wirklich atemberaubendes Gefühl, sich in das kühle Nass zu legen und den genialen Tag bis zum Sonnenuntergang mit sternenklarem Himmel ausklingen zu lassen...? :-) ...Richtig! Ein kühler Drink gehört noch dazu! ;-)

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