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Cooper Pedy

Von Maree fahren wir auf dem Oodnadatta Track weiter bis William Creek. Zirka 40 km vor William Creek verlaufen einige schöne rote Dünen quer zum Track. Alle sind bereits gut bewachsen.



Tiere gibts hier auch zu sehen, Kängurus, Rinder, Schafe und Emus kreuzen unseren Weg. Der Himmel ist heute etwas bedeckt. Dies macht es etwas angenehmer zum Fahren, ist aber zum Photographieren nicht optimal :-(
In William Creek verlassen wir den Oodnadatta Track in Richtung Westen, um nach Cooper Pedy zu fahren. Die Fahrt verläuft an Dünen und Steppen vorbei.

Nach ca. 2 Stunden erreichen wir das "untertage" Outback-Nest Cooper Pedy. Hier zieht es seltsame Gestalten und Glücksucher hin. Jeder hofft, sein Leben mit dem Fund von Opalen zu verbessern. Weisse Steinhaufen und Löcher prägen die Landschaft.



Hier sind uns die Fliegen bis zum Sonnenuntergang sicher - mehr als einem lieb ist. Aber wir kennen dies ja schon von Maree...
Von Cooper Pedy fahren wir wieder auf dem geteerten Highway - diesmal ist es der Sturt Highway - nordwärts. Hier kreuzen uns nun auch die legendären Roadtrains (max. 53m). Teilweise sind diese Dinger mit bis zu 4 (!) Anhängern bestückt.



Unsere Tagesroute endet heute in Kulgera - einem Roadhouse. Nichts, aber wirklich nichts anderes als einem Stopp (bei uns ist es eine Übernachtung) hält einen hier. Die Fliegen sind nur bis zum Sonnenuntergang im Dauerflug - danach gehen sie wohl schlafen... ;-)
Auch hier verläuft die Strecke des Ghans teilweise parallel zum Highway - nur ist es hier die "neue" Streckenführung. Diese löste nach mehreren Überflutungen die alte Streckenführung ab. Die Umgebung ist flach, leicht bewachsen, wechselt aber teilweise in endlose Weiten und ist absolut faszinierend. Da spielt es auch keine Rolle, hier stundenlang durchzufahren... Wir überqueren die Grenze zum Northern Territory (NT) und verlassen somit South Australia.



Das nächste Roadhouse heisst Erlunda. Hier führt der Sturt Highway nordwärts in Richtung Alice Springs. Wir biegen aber in den Lasseter Highway (bennant nach dem ersten Durchquerer dieser Gegend). Unser Ziel ist heute Yulara (das Campquartier vor dem Ayers Rock (Uluru).
Die Strasse führt wiederum durch ein Gebiet mit sehr schönen roten Dünen. Endlich sehen wir eine sehr farbenfrohe Echse (Lizard).



Leider zeigt sich aber, dass sie kurz vor dem Verenden ist. Sie wurde wohl von einem entgegenkommenden Fahrzeug getroffen.
Speziell in dieser Gegend wachsen die Desert Oaks - schlanke Nadelbäume. Sie sind immer wieder eine Augenweide und passen perfekt in diese mit Spinifex durchzogene Dünenlandschaft.



Uluru - Ayers Rock

Der Felsen inmitten des roten Zentrums ist schon fast ein Mythos. Wer will ihn nicht schon sehen oder hat ihn bereits gesehen? Zu unserem Erstaunen hat es aber sehr wenig Touristen hier. Wir sind fast alleine auf dem Campground. Woran mag dies wohl liegen? Nun ich denke, den meisten ist es wohl in dieser Gegend zur Zeit zu heiss. Ja und unsere Fliegen? Wo sind sie geblieben? Sie sind natürlich immer noch da. Aber nicht mehr so zahlreich wie auch schon auf unserem Trip. Wir haben uns wohl auch schon daran gewöhnt. Die Touris aber wohl nicht, sie tragen Kopfnetze - ach welche Unsitte für einen Outi. ;-)

Wer jetzt eine Serie Bilder des Uluru (Name in der Sprache der hier lebenden Ureinwohnern - Aboriginal) erwartet, der wird leider enttäuscht. Unser Ziel ist in diesem Jahr nicht der Ayers Rock...
Als kleiner Trost gibts hier eines von Uluru und das andere von den Olgas (Kata Tjuta).



Ein paar weitere Bilder finden sich unter www.outbackaustralia.ch (Reiseberichte).

Was unser Ziel ist, tja, bitte nächsten Newsletter abwarten... ;-)

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